
New York City Anfang November hat ein großes Sportereignis eingeläutet - den New York City Marathon, an dem über 50.000 Teilnehmer aus 148 Ländern der Welt teilnahmen. In diesem großen Rennen ist neben der Leidenschaft und Ausdauer der Teilnehmer eine Hochtechnologie zu einem Fokus der Aufmerksamkeit geworden - RFID (Radio Frequency Identification) Tracking-Technologie!
Die RFID-Technologie hat dieser Marathonrennveranstaltung einen bislang unbekannten Komfort und Präzision verliehen. Ein winziges RFID-Chip ist in das Startnummerband jedes Teilnehmers eingebettet, und dieses kleine technologische Gerät übernimmt die wichtige Aufgabe, die Rennzeit, den Verlauf und andere Schlüsselinformationen des Teilnehmers aufzuzeichnen. Wenn ein Teilnehmer einen bestimmten Punkt der Strecke passiert, erfasst das RFID-System diese Informationen schnell und überträgt sie in Echtzeit ins Datencenter des Rennens. Die Marathonstrecke durchlief alle fünf Bezirke mit Kontrollpunkten alle 3,1 Meilen. Nahe dem Ende des Rennens treten Kontrollpunkte häufiger auf. Insgesamt gibt es 30 Zeitmesspunkte und 64 Zeitmessgeräte entlang der gesamten Strecke. Etwa 50 Rennmitarbeiter sind speziell für die Überwachung zuständig.
Die Stärke der RFID-Technologie liegt in ihrer Effizienz und Genauigkeit. Laut Impinj und ChronoTrack (dem Unternehmen, das für die Verfolgung des Marathons dieser Woche verantwortlich ist) kann das System 1.000 Objekte pro Sekunde mit einer Genauigkeit von über 99 Prozent identifizieren. Das bedeutet, dass das RFID-System die Renndaten unabhängig von der Geschwindigkeit der Teilnehmer präzise erfasst.